Leben mit Hund plastikfrei

Plastikfrei im Alltag mit Hund – wir zeigen dir wie es geht!

Plastikfrei im Alltag und im Leben mit Hund ist ein Thema, mit dem sich viele Hundehalter meist nicht intensiv beschäftigen. Doch in Zeiten, in denen das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, sollte man auch den Gebrauch von Kunststoff im alltäglichen Zusammenleben mit seinem Hund näher beleuchten.

Wo „verbraucht“ mein Hund denn Plastik?

Auf den ersten Blick kommt uns das gar nicht so viel vor und doch gibt es einige Punkte, in denen du täglich ganz leicht etwas tun kannst, um den Gebrauch von Plastik im Alltag mit Hund zu verringern oder zu vermeiden.

Kotbeutel

Ganz klar, als Hundehalter weißt du, dass du die Hinterlassenschaften deines Hundes entfernen musst. Leider sind Kotbeutel in der Regel aus Kunststoff und es dauert Hunderte Jahre, bis sie sich abbauen. Wir packen also den Hundehaufen, der in spätestens 14 Tagen Geschichte wäre, in einen Plastikbeutel, der Hunderte Jahre lang nicht abgebaut wird und der Umwelt schadet. Hinzu kommt, dass ich auf Spaziergängen nahezu täglich Kotbeutel herumliegen sehe, die unbenutzt sind und so die Umwelt verschmutzen. Die Krönung sind natürlich jene Hundehalter, die den Hundehaufen aufsammeln und in den Plastikbeutel packen, den sie dann einfach irgendwo hinwerfen.

Eines ist klar: auch in Zukunft werden wir die Hinterlassenschaften unserer Vierbeiner aufsammeln und im Schnitt 2-3 Kotbeutel pro Tag verbrauchen. Da macht es Sinn zu schauen, welche umweltfreundlichen Lösungen es hier gibt – und die werden ganz klar immer mehr!

Die Lösung – plastikfreie, nachhaltige Kotbeutel

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe an Kotbeutel-Herstellern, die kompostierbare bzw. biologisch abbaubare Kotbeutel anbieten. Ja, die sind teurer, aber dafür schaden sie der Umwelt nicht.

Bei der Auswahl eines wirklich nachhaltigen Kotbeutels empfehlen wir dir darauf zu achten, dass er möglichst die Bezeichnung „Compost Home“ trägt. Nur dann zersetzt er sich tatsächlich im Gartenkompost bzw. in der Natur. Trägt er die Bezeichnung „Ok Compost“ so ist er nur in einer industriellen Kompostieranlage abbaubar.

Verpackungsmaterial von Hundesnacks

Der Trend geht immer mehr zu gesunden und natürlichen Hundesnacks, die dann aber in den meisten Fällen in Plastik verpackt angeboten werden.

Auch hier kannst du bewusst Plastik vermeiden, indem du Kausnacks für deinen Hund bei Anbietern einkaufst, die diese lose anbieten oder versenden. Für uns ein extrem wichtiger Punkt, den wir als Kausnack Helden natürlich umsetzen. Also kannst du die Snacks bei uns im Ladengeschäft lose nach dem Geschmack deines Hundes zusammenstellen. Aber auch bei deiner Online-Bestellung von Kauartikeln erhältst du diese ohne umweltschädliche Plastikverpackung. Da macht Kausnacks shoppen nicht nur Spaß, sondern ist auch noch umweltfreundlich!

Extratipp: wenn du Hundekekse selbst backst, vermeidest du ebenfalls Plastik. Einige Rezeptideen findest du in unserem Magazin.

Verpackungsmaterial von Hundefutter

Werfen wir einen Blick auf die Verpackung von Hundefutter, kann man sich vorstellen, dass auch hier riesige Plastikberge durch Verpackungsmaterial entstehen. Auch hier lohnt es, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Es gibt durchaus Möglichkeiten, die Verwendung von Plastik zu reduzieren oder zu vermeiden. Mittlerweile gibt es Nassfutter-Anbieter, die ihr Futter in Glas verpackt anbieten.

Verschiedene Trockenfutterhersteller verwenden als Umverpackung Papier und Pappe. Achte hierbei darauf, dass der komplette Sack aus Papier bzw. Pappe ist, denn einige Anbieter kleiden den Futtersack innen mit Kunststoff aus.

Auch beim B.A.R.F. gibt es Möglichkeiten, Plastikverpackungen zu vermeiden. Bei einigen Futtershops kannst du eigene Aufbewahrungsboxen mitbringen, in denen dein Kauf verpackt wird. Ebenso ist dies beim Metzger oder Hofladen deines Vertrauens oftmals möglich. Sprich sie einfach an!

Futter- und Wassernäpfe

Viele Hunde essen und trinken aus Plastiknäpfen. Dabei gibt es hier wunderbare, hygienische Alternativen, die auch noch nachhaltig sind. So kannst du beispielsweise Näpfe aus Keramik oder Glas verwenden. Zusätzlich sind sie spülmaschinengeeignet und lassen sich leicht sauber halten. Zudem bleiben sie lange schön und ansehnlich, wohingegen Plastiknäpfe oft nach einiger Zeit spröde werden.

Fazit: Plastikfrei im Alltag mit Hund

Die Verwendung von Plastik im alltäglichen Leben mit deinem Hund zu reduzieren, ist gar nicht schwierig. Und auch wenn du Plastik nicht ganz aus dem Hundealltag verbannen kannst, so trägt jedes nicht benutzte Plastikteil etwas zu einem nachhaltigen Leben bei.


Wie unterstützt du die Vermeidung von Plastik im Hundealltag? Teile deine Ideen gern in den Kommentaren mit uns!

Dir hat unser Artikel gefallen? Dann teile ihn gern mit anderen Hundehaltern, um etwas für die Vermeidung von Plastik im Hundealltag beizutragen und andere Hundehalter zu inspirieren!

Knabberstange Rind & Pferd

  • luftgetrocknet und ohne chemische Zusatzstoffe
  • geschmacksintensiv
  • ohne Plastik verpackt

Martina Flocken – zertifizierte Hunde-Physiotherapeutin

Als zertifizierte Hundephysiotherapeutin hat Martina Flocken seit 2010 ihre Berufung gefunden. Es begeistert sie, was man mit gezielter Bewegung und aktiven Übungen bei Hunden erreichen kann. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem aktiven Bewegungstraining zum Erhalt und Förderung von Fitness und Mobilität des Hundes.

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